Wodurch zeichnen sich FFP3 – Masken aus ?

KN95 Maske Nahaufnahme

Qualität und Sicherheit

Das Tragen von Mund-Nasenbedeckungen und Atemschutzmasken gilt in Zeiten der sogenannten „Corona – Krise“ als wichtiges Mittel, um sich und Andere vor Ansteckung und Übertragung von Partikeln und Aerosolen schützen zu können.
Anders als die Alltagsmasken, die häufig lediglich aus einer oder mehreren Stoffschichten bestehen, sind die FFP – Masken zertifiziert und sollen so eine zuverlässige und hohe Sicherheit gewährleisten.
Die Abkürzung FFP steht für Filtering Face Piece und dabei kann unter drei unterschiedlichen Schutzkategorien ausgewählt werden. Die Norm FFP3 soll bei richtigem Tragen der Maske 99 Prozent Filterpotential gewähren. Damit werden nach Herstellerangaben fast 100 Prozent aller Aerosole, Tröpfchen und sonstiger Partikel bei sachgerechtem Einsatz zurückgehalten.
Im Vergleich dazu werden beim Tragen der nächst niedriger eingestuften FFP – Masken, also FFP2, nur 95 Prozent aller Schwebeteilchen und Aerosole gefiltert.
Um die gleichbleibende Qualität dieser Masken zu gewährleisten wurde eine europaweite Normierung vorgenommen. Die Markierung EN 149 entspricht diesen Qualitätsstandards.
Zusätzlich zu der CE Kennzeichnung der im Handel erhältlichen Masken werden die 41 unterschiedlichen Prüfstellen für das Überprüfen der Masken jeweils durch vierstellige Zahlencodes repräsentiert. Sind die Schutzmasken importiert aus China oder den USA wird dies ebenfalls kenntlich gemacht. Diese Artikel aus Übersee tragen die Kennzeichnung KN95, wenn sie aus China stammen. Ist das Herkunftsland die USA steht N95 auf der Verpackung und/oder der Maske selbst.
Allerdings stellte sich bei Stichproben heraus, dass sehr oft Masken ohne Zertifikat oder mit gefälschten Kennzeichnungen im Handel sind. Sogar bei Kauf in Apotheken sind Kunden nicht vor diesem betrügerischen Vorgehen geschützt.
Alle diese Masken sind grundsätzlich als Einwegprodukte konzipiert und sollen im Anschluss an das einmalige Tragen sachgemäß entsorgt werden. Beim Tragen der Masken ist die Schutzwirkung nur gegeben, wenn die Ränder der Masken dicht am Gesicht anliegen und möglichst keine Lücken entstehen können.

Besonderheiten

Die Hersteller bringen unterschiedliche Designs der Filtermasken auf den Markt. Insbesondere Masken mit und ohne Auslassventil spielen dabei eine Rolle. Bei Masken ohne Ausatemventil sollten den Eigenschutz und den Fremdschutz vor Ansteckung einigermaßen gleich sichern, weil sie die eingeatmete Luft ebenso wie die ausgeatmete Luft über die ganze Maskenfläche filtern können. Im Vergleich dazu besteht bei Masken mit Ventil deshalb weniger Fremdschutzwirkung, weil die ausgeatmeten Aerosole und Schwebeteilchen nicht durch das Filtermaterial gebremst und zurückgehalten werden. Die Ventile verwirbeln die ausgeatmete Luft lediglich und bremsen den Ausstoß derselben etwas ab.
Wie in Zeiten der Corona Verbreitung eine optimale Schutzausrüstung besteht, hängt demnach von mehreren Faktoren ab. Das Design und die Sicherheit der Atemschutzmasken stehen dabei sicherlich im Fokus der Aufmerksamkeit.
Bei jedem Kauf sollten die Kunden auf die Überprüfung des CE Kennzeichens in Kombination mit der vierstelligen Kennzahl achten. Die korrekt geprüfte Filterleistung des verwendeten Maskenmaterials sollte in jedem Fall der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 entsprechen, um den jeweiligen Trägern und Trägerinnen auch die bestmögliche Schutzwirkung zur Verfügung stellen zu können.
Die geprüfte Qualität der Masken in Kombination mit der umsichtigen Handhabung derselben sollten ausreichend Schutz vor Ansteckung und Übertragung bieten können.